Kaselowskystraße offiziell in Hochstraße umbenannt

Laut einem Artikel der Neuen Westfälischen vom 16.02.2017 heißt die Kaselowskystraße seit Freitag dem 17.02 wieder Hochstraße.:

Die Kaselowskystraße in Bielefeld heißt ab Freitag wieder „Hochstraße NW vom 16.02.2017

Artikel in Le Point über Oetkers Kunstsammlung

In dem französischen Politikmagazin Le Point erschien am 19.01.2017 ein Arikel über die Kunstsammlung Oetker.:

Le Point vom 17.01.2017 im Pressreader

Der geplante Artikel war der eigentliche Grund von Oetker die Sammlung auf eventuelle Raubkunst zu untersuchen1, insbesondere da die Anwälte des Oetker Konzerns über den geplanten Artikel informiert waren.

  1. Neue Westfälische vom 10.01.2017 [zurück]

Am 17.11 hat der Stadtrat Bielefeld dem Antrag zur Erinnerungskultur zusgestimmt

Auf der Sitzung am 17.11.2016 hat der Stadtrat Bielefeld dem Antrag der Paprikakoalition und der Linken Bielefeld zur Kommunalen Gedenk- und Erinnerungskultur zugestimmt.:

  1. Der Rat der Stadt unterstützt und drückt seine Wertschätzung aus für die vielfältigen Ausdrucksformen und insbesondere die zivilgesellschaftlichen Aktivitäten im Bereich der Erinnerungs- und Gedenkkultur in unserer Stadt. Er bittet die Verwaltung, dies im Rahmen ihrer Möglichkeiten ebenfalls zu tun.
  2. Der Rat begrüßt, dass sich immer mehr Institutionen und Unternehmen mit ihrer Geschichte auseinandersetzen. Auch die Stadt hat noch zahlreiche Aspekte ihrer politischen und Organisationsgeschichte aufzuarbeiten. Die Frage des Umgangs mit Benennungen von Straßen und Gebäuden nach historisch umstrittenen Personen ist in diesem Zusammenhang einer kritischen Betrachtung zu unterziehen.
  3. Der Nationalsozialismus stellt einen beispiellosen Zivilisationsbruch in der Geschichte des 20. Jahrhunderts dar. Deshalb wird sich die städtische Erinnerungskultur auch weiterhin intensiv mit dieser Zeit und ihren Auswirkungen zu beschäftigen haben.

Quelle: Antrag zur Gedenk und Erinnerungskultur an den Stadtrat Bielefeld von Paprika und Linken (pdf)

Die Kunstsammlung von Oetker wird auf NS-Raubkunst untersucht

Die Neue Westfälische berichtete letzte Woche, dass der Oetker-Konzern die Kunstsammlung von Rudolf-August Oetker angeblich schon seit 20151 auf eventuelle NS-Raubkunst untersucht. Desweiteren haben sie mit den Nachfahren Leo Bendels Kontakt aufgenommen um das Spitzwegbild zurückzugeben, 2006 hattten die Nachfahren die Oetkers kontaktiert um eine Einigung gemäß des Washingtoner Erklärung zu erzielen., aber der damals noch lebende Rudolf August Oetker hatte jede Einigung abgelehnt.

Weitere Berichte:

theartnewspaper.com
www.jewishpress.com
artobserved.com
www.salzburg.com

  1. Wieso der Oetker Konzern dieses den französischen Zeitungen nicht mitgeteilt hat, nachdem dort thematisiert wurde, dass einige Ausstellungsstücke einer Ausstellung in Toulouse NS-Raubkunst sein könnten, bleibt das Geheimnis des Oetker-Konzerns … [zurück]

Hauptauschuss der Stadt Bielefeld beschließt die Ersetzung der Kaselowsky-Platte

Der Hauptauschuss der Stadt Bielefeld hat gestern die Ersetzung der Gedenkplatte für Richard Kaselowsky beschlossen. Die neue Platte soll folgenden Inschrift haben.:

Im Gedenken der Opfer des 2. Weltkrieges unserer Stadt hat die Familie Oetker den Bau der Kunsthalle ermöglicht.

Die Ersetzung ist somit auch amtlich.
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